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Heilpädagogische Tagesgruppen.

Teilstationäre Hilfen.

Teilstationäre Hilfen

Je nach Bedarf

In zwei heilpädagogische Tagesgruppen mit jeweils 9 Plätzen werden weibliche und männliche Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 15 Jahre begleitet.

Dabei arbeiten wir intensiv  mit den ortsansässigen Schulen zusammen, sowie in enger Anbindung an die Kinder- und Jugendpsychiatrie Amberg sowie deren Tagesklinik

Ziel ist die schnellstmögliche Rückführung in die Familie; dabei arbeiten wir systemisch unter Einbezug der Familie und den Bezugspersonen des Kindes/Jugendlichen. Hinzu kommen regelmäßige Elterngespräche sowie bei Bedarf individuelle psychologische Einzelstunden.

Stephan Hostetter, Ernst-Nägelsbach-Haus

Ihr Kontakt

Stephan Hofstetter

Telefon: 09661 / 87050 


Was ist eine HPT?

Eine Heilpädagogische Tagesstätte ist ein teilstationäres Hilfeangebot für Familien, die nach neuen Lösungsmöglichkeiten suchen. Familienarbeit, Entwicklung des Kindes im sozialen und emotionalen Bereich sowie schulische Förderung wirken zusammen und bilden die Schwerpunkte der Hilfe.

Das Kind verbringt im Regelfall an allen Schultagen den Nachmittag in der Tagesstätte bis 17 Uhr. Weitere Öffnungstage liegen in den Ferien und an Wochenenden (Familienaktionstage). Zudem findet einmal im Jahr eine 5-tägige Gruppenfahrt statt. Die Teilnahme an den Maßnahmen ist verpflichtend und dient dem Zusammenhalt sowie der Stabilisierung der Gruppe.

Welche Kinder können aufgenommen werden?

In der Regel werden Kinder von 6-12 Jahren aufgenommen, die besondere heilpädagogische und therapeutische Hilfe benötigen, weil sie z.B.:

  • nicht altersgemäß entwickelt sind
  • Schwierigkeiten im Bewegungsbereich haben
  • sehr unsicher oder auffallend aggressiv sind
  • Schwierigkeiten haben entsprechende Beziehungen zu anderen Kindern oder Erwachsenen aufzubauen bzw. zu halten
  • Schwierigkeiten im Leistungsbereich haben (Leistungsverweigerung, Teilleistungsschwäche, Schulängste)
  • eine AD(H)S Diagnose haben
  • aus problembelasteten Familienverhältnissen kommen

Wie arbeiten wir?

Die Kinder und Jugendlichen sollen in ihrer Persönlichkeit gestärkt, gefördert, gefestigt und in ihrer Entwicklung begleitet werden. Hierzu finden u.a. verschiedene erlebnis- und freizeitpädagogische Maßnahmen sowie Einzel- und Kleingruppenaktionen statt, um zielgerichtet zu arbeiten:

  • Soziales Lernen in der Gruppe
  • Sensibilisierung der Wahrnehmung von Gefühlen, Unterstützung im Umgang mit Emotionen
  • Förderung und Weiterentwicklung der eigenen Stärken und Fähigkeiten; Entwicklung eines realistischen Selbstbildes
  • Orientierung in der Tagesstruktur durch Einhalten von Gruppenregeln sowie Übernahme von Diensten, Ämtern und Pflichten
  • Individuelle Unterstützung und Förderung in der schulischen Bildung
  • Durchführung von Erziehungsplänen mit umfassender Anamnese
  • Förderung von Bewegung, gesunde und ausgewogene Ernährung
  • Arbeit mit und in den Familien

Um bei anstehenden Veränderungen zu helfen und dem Kind die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, ist die aktive Mitwirkung der Eltern notwendig. Im Einzelnen bedeutet dies:

  • Regelmäßiger telefonischer Austausch
  • Elterngespräch oder Hausbesuch mind. alle drei Wochen
  • Teilnahme an Familienaktionstagen oder anderen Veranstaltungen
  • Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
  • Aktives Einbringen von Zielen und Wünschen
  • Informationsweitergabe über Elternbriefe

Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, das Kind und seine Familie zu unterstützen und zu entlasten sowie deren Fähigkeiten und Stärken zu aktivieren und auszubauen.

Ihre Bewerbung bei uns?

Mail genügt. Wir melden uns. Sie können uns hier Ihre Bewerbungsunterlagen schicken. Möglich sind bis zu drei Dateien (max. 6MB) in den Formaten .pdf und .jpg.

Das Ernst-Nägelbach-Haus der Diakonie in Sulzbach-Rosenberg
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